Omega-3-Fettsäuren und ihre gesunden Wirkungen

Omega-3-Fettsäuren sind in aller Munde. Denn sie unterstützen nicht nur das Immunsystem, die Abwehrkräfte, einen gesunden Stoffwechsel, sie können sogar vor Infektionen und Entzündungen schützen oder beeinflussen die Produktion von Hormonen – und das sind nur wenige Beispiele für die Bedeutsamkeit von Omega-3. Zudem ist es notwendig, die essenziellen Fette dem Körper mit der Nahrung in ausreichender Form zur Verfügung zu stellen, denn der Körper kann diese Fettsäuren nicht selbst herstellen. Ein Omega-3-Mangel kann daher negative Konsequenzen nach sich ziehen und die Gesundheit beeinträchtigen. Deshalb sollte jeder darauf achten, den täglichen Bedarf an Omega-3 in ausreichendem Maß zu decken. Enthalten sind Omega-3-Fettsäuren in verschiedenen pflanzlichen und tierischen Produkten, Öle und insbesondre Fisch sind als reichhaltige Omega-3-Quellen bekannt und bewährt. Doch was sind Omega-3-Fettsäuren genau und wie kann man einem Mangel entgegenwirken?

Was sind Omega-3-Fettsäuren?

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den ungesättigten Fettsäuren und sind eine Untergruppe der Fette, welche wiederum in zwei Untergruppen unterteilt werden. Dabei gibt es die einfach ungesättigten Fettsäuren, die nur eine Doppelbindung aufweisen, und die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, welche zwei oder mehr Doppelbindungen enthalten. Gesättigte Fettsäuren, insbesondere Omega-6-Fettsäuren, besitzen hingegen keine Doppelbindung, sie finden sich eher in tierischen Produkten (Fleisch, Käse, Milchprodukte) finden, ungesättigte in Pflanzenölen und vor allem Fisch.

Dabei sind die effektivsten Omega-3-Fettsäuren die Alpha-Linolensäure (ALA), Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA). Während ALA laut Studien eine eher untergeordnete Rolle spielt, sind die beiden biologisch aktiven Formen der Omega-3-Fettsäuren vor allem EPA und DHA. Diesen beiden werden auch deutliche gesundheitsfördernde Eigenschaften zugesprochen. Der menschliche Körper ist zwar in der Lage ALA zu DHA und EPA umzuwandeln, jedoch liegt die Umwandlungsrate bei nur etwa 3-5%, sodass es schwierig wird, den Körper über ALA mit ausreichend DHA und EPA zu versorgen.

Omega-3-Fettsäuren für die Gesundheit

Omega-3-Fettsäuren sind Alleskönner. Sie wirken sich positiv auf verschiedene Organe aus, beispielsweise auf die Muskeln, die Haut aber auch innere Organe wie den Darm und unterstützen so die gesundet. Die Grundlage der positiven Wirkung von Omega-3 liegt oftmals an dem antientzündlichen Charakter und der Erhaltung von Zellmembranen, die diesen Fettsäuren nachgewiesen wurden. Diese molekularen Mechanismen machen Omega-3 zu einem wichtigen Nährstoff, der für das Aufrechterhalten der Gesundheit und des menschlichen Organismus benötigt wird.

Detaillierte Informationen zu Krankheiten und Anwendungsgebieten von Omega-3-Fettsäuren


Omega-3-Fettsäuren für Kinder

Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern.
Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern.

Nicht nur während der Schwangerschaft, auch nach der Geburt benötigen Babys für ihre Entwicklung Omega-3-Fettsäuren. Zuerst geschieht dies durch die Muttermilch, aber sobald auf feste Nahrung umgestellt wird, sollten Eltern auf eine gute Omega-3-Zufuhr achten. Dies gilt für die gesamte Entwicklungszeit des Kindes, da eine psychische und physische Gesundheit mit Omega-3-Fettsäuren unterstützt werden kann. Denn nicht nur die schulische Leistung kann durch ausreichend Konzentration gestärkt werden, auch Kinderkrankheiten wie ADHS und Asthma kann präventiv vorgebeugt werden. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Kinder optimal mit Omega-3 versorgen und warum diese Fettsäuren essenziell für die Kindergesundheit sind:

Detaillierte Informationen zu Omega-3 für Kinder

Omega-3 kann ADHS-Symptome lindern

Die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung, auch besser bekannt als ADHS, ist eine Erkrankung, bei der sich oft Symptome wie übermäßige Impulsivität, innere Unruhe, Konzentrations- sowie Aufmerksamkeitsstörungen bemerkbar machen. Diese Symptome können durch Omega-3 reduziert werden. Wissenschaftliche Studien haben die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren auf ADHS untersucht und festgestellt, dass diejenigen Kinder, die an ADHS erkrankt sind, oft einen niedrigen Omega-3-Spiegel und geringere DHA-Werte aufweisen. Somit könnte der Forschung zufolge eine ausreichende Menge an Omega-3 dazu beitragen, mangelnde Aufmerksamkeit und Unruhe einzudämmen, sowie positive Eigenschaften wie Konzentrationsstärke und Achtsamkeit zu fördern. Kinder, die einen ausreichenden Omega-3-Gehalt aufweisen, erscheinen ruhiger und sind in der Lage, sich besser zu konzentrieren. Erfahren Sie, wie genau ADHS und Omega-3-Fettsäuren im Zusammenhang stehen und wie sich die essenziellen Fettsäuren auf die Konzentrationsfähigkeit auswirken:

Detaillierte Informationen zur Wirkung von Omega-3 für die Konzentration und bei ADHS

Omega-3 in der Schwangerschaft

Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Entwicklung von Augen und Gehirn beim Fötus, daher haben Schwangere einen höheren Bedarf an EPA und DHA.
Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Entwicklung von Augen und Gehirn beim Fötus, daher haben Schwangere einen höheren Bedarf an EPA und DHA.

In allen Lebenslagen ist eine ausreichende Omega-3-Zufuhr wichtig, doch vor allem in der Schwangerschaft ist die Deckung des Bedarfs mit diesen Fettsäuren essenziell. Denn nicht nur die Mutter benötigt Omega-3-Fettsäuren, sondern auch das Kind braucht es für seine Entwicklung im Mutterleib. Deshalb benötigen werdende Mütter auch mehr Omega-3-Fettsäuren als andere Erwachsene und haben einen Tagesbedarf von 350mg bis 450mg. Beim Baby unterstützt Omega-3 die Entwicklung von Gehirn und Augen und auch nach der Geburt, nimmt die Bedeutung nicht ab. Deshalb ist es auch in der Stillzeit wichtig für das Baby, dass die Mutter genügend Omega-3-Fettsäuren zu sich nimmt. Informieren Sie sich ausführlich über die Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren in der Schwangerschaft und welche Produkte die richtigen für diese sensible Lebensphase sind:

Detaillierte Informationen zu Omega-3 während der Schwangerschaft und Stillzeit

Schneller abnehmen dank Omega-3-Fettsäuren

Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung ist übergewichtig mit einem BMI (Body Mass Index) über 25. Diese alarmierenden Zahlen stellen Mediziner und Heilpraktiker vor schwierige Aufgaben, denn Übergewicht und sogar krankhaftes Übergewicht, auch als Adipositas bekannt, ziehen zahlreiche Folgeerkrankungen nach sich. Was viele nämlich nicht wissen: Abdominelles Fett produziert gefährliche Entzündungsmediatoren und erhöht deutlich das Risiko für Stoffwechselkrankheiten. Gesunde Fette hingegen, wie die Omega-3-Fettsäuren, können jedoch dabei helfen, das Gewicht und gefährliche abdominelle Fette zu reduzieren. Einerseits steigert Omega-3 das Sättigungsgefühl, was dazu führt länger zwischen Mahlzeiten nüchtern zu bleiben und weniger Portionen zu sich zu nehmen – wodurch auch Heißhungerattacken minimiert werden können. Andererseits kurbeln Omega-3-Fettsäuren den Stoffwechsel an, der Kalorienverbrauch erhöht sich und weniger Energie in Form von Fett wird gespeichert. Erfahren Sie genauer, wie Sie mit Omega-3 abnehmen können und wie diese Fettsäuren Ihre Diät unterstützen:  

Detaillierte Informationen über die Wirkung von Omega-3 beim Abnehmen

Omega-3-Supplements für Sportler

Nahrungsergänzungsmittel sind heute aus der Sportwelt nicht mehr wegzudenken. Zusätze wie Protein-Shakes, Magnesium-Getränke oder Kreatin-Kapseln sind bei Sportlern mindestens genauso begehrt wie Omega-3-Supplements. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind bei Athleten vor allem wegen ihren vielfältigen Wirkweisen sehr gefragt. Denn Omega-3-Fettsäuren sollen die Regeneration der Muskeln beschleunigen, wodurch die Pausen zwischen den Trainingsphasen verkürzt werden können, zusätzlich kann die Belastungsdauer gesteigert werden. Doch Omega-3-Kapseln unterstützen nicht nur bei sportlicher Aktivität, sie wirken auch auf die Herzgesundheit des Sportlers und können sogar gelegentliche Stimmungsschwankungen lindern. Doch warum ist das wichtig? Die allgemein gängige Meinung ist doch, dass Sportler zu den gesündesten Menschen überhaupt gehören. Jedoch verlieren viele aus den Augen, dass Sporttreibende gleichzeitig zu einer Risikogruppe gezählt werden und für bestimmte Krankheiten prädestiniert sind. Insbesondere Spitzensportler sind betroffen. Die hohe körperliche Belastung führt zu einem enormen Energieverbrauch, wodurch auch die Omega-3-Reserven aufgebraucht werden. Erfahren Sie, wie wichtig Omega-3- für Sportler ist und wie sich diese essenziellen Fettsäuren auf die Sportlergesundheit auswirken:

Detaillierte Informationen zu Omega-3-Fettsäuren für Sportler

Omega-3-Fettsäuren für Psyche und Nerven

Omega-3-Fettsäuren können psychischen Krankheiten und Depressionen vorbeugen. Bei EPA und DHA scheint es sich um Komponenten zu handeln, die Verstimmungen und Unausgeglichenheit entgegenwirken können. Es ist außerdem bewiesen, dass Personen, die an einem Omega-3-Mangel leiden, ein größeres Risiko besitzen, an Depressionen zu erkranken. Eine wissenschaftliche Studie hat den Zusammenhang von einem Mangel an Omega-3 und Depressionen untersucht. Dabei wurde die Zusammensetzung der Fettsäuren in den Zellmembranen von 15 depressiven und 15 gesunden Patienten gemessen. Und das Ergebnis lässt staunen: Depressive Probanden wiesen einen signifikanten Mangel an Omega-3 im Allgemeinen und besonders einen Mangel an der Fettsäure DHA auf. Erfahren Sie mehr darüber, wie wichtig Omega-3-fettsäuren für die Psyche sind und inwiefern Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3 Depression lindern können:

Detaillierte Informationen über die Wirkung von Omega-3 auf Psyche, Nerven und Depression

Omega-3-Fettsäuren bei erhöhtem Blutdruck

Omega-3-Fettsäuren können erhöhten Blutdruck senken und Bluthochdruck vorbeugen.
Omega-3-Fettsäuren können erhöhten Blutdruck senken und Bluthochdruck vorbeugen.

Mithilfe des Blutdrucks wird Blut durch den Kreislauf gepumpt und Organe und Körperzellen werden mit ausreichend Nähr- und Sauerstoff versorgt. Der Blutdruck wird von Hormonen, sowie Gefäß- und Nervenbahnen gesteuert. Befindet sich der Mensch in einer Stresssituation oder betätigt er sich körperlich, erhöht sich der Blutdruck. Ein erhöhter Blutdruck erfolgt durch eine Verengung der Blutgefäße oder durch eine gesteigerte Herzaktivität. Bluthochdruck sollte allerdings nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn über einen längeren Zeitraum kann zu hoher Blutdruck gefährlich sein. Er begünstigt nicht nur Arteriosklerose und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, sondern kann auch zu Nierenkrankheiten und Nierenversagen führen oder sich schädlich auf die Augen und somit auf das Sehvermögen auswirken. Hier können Omega-3-Fettsäuren unterstützend und sogar vorbeugend wirken. Die Eicosanoide, die der Körper aus EPA durch die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren produziert, wirken sich positiv auf einen erhöhten Blutdruck aus und sind in der Lage, diesen zu senken. Erfahren Sie, wie Omega-3-Fettsäuren erhöhten Blutdruck senken können und wie Sie langfristig Bluthochdruck vorbeugen können:

Detaillierte Informationen zur Wirkung von Omega-3-Fettsäuren bei erhöhtem Blutdruck

Omega-3-Fettsäuren senken das Risiko von Schlaganfall und Herzinfarkt

Herzinfarkt, sowie Schlaganfall sind zwei Risiken, die bei verschiedenen Krankheiten als Komplikation auftauchen können, beispielsweise bei Diabetes-Patienten. Omega-3-Fettsäuren tragen zu einer normalen Herzfunktion und Gehirnfunktion bei, dies sind zwei weitere gesicherte Aussagen, die von der Health-Claims Verordnung bestätigt wurden. Omega-3-Fettsäuren sind in der Lage die Triglycerid- und Cholesterinwerte zu reduzieren, sprich, sie beeinflussen die Blutfettwerte. Omega-3 verringert den Anteil des negativen LDL-Cholesterins, was in Bezug auf die Herzgesundheit eine ausschlaggebende Rolle spielt.

Herz-Kreislauf-Beschwerden gehören zu den häufigsten Erkrankungen. Mit Omega-3-Fettsäuren kann das Risiko minimiert werden.
Herz-Kreislauf-Beschwerden gehören zu den häufigsten Erkrankungen. Mit Omega-3-Fettsäuren kann das Risiko minimiert werden.

Außerdem trägt Omega-3 dazu bei, dass das Blut langsamer gerinnt. Das verlängert zwar die Blutungszeit, ist für Menschen mit hohem Herzinfarkt-Risiko jedoch ein enormer Vorteil. Denn Blutgerinnsel sind häufig der Auslöser für einen Herzinfarkt, da sie die Herzkranzgefäße verstopfen. Auf diese Weise ist Omega-3 in der Lage, das Herz zu schützen. Das Herz-Kreislauf-System kann zudem durch gesunde Ernährung und Bewegung gefördert werden. Erfahren Sie mehr, wie Omega-3-Fettsäuren das Herz und die Gefäße schützen:

Detaillierte Informationen zur Wirkung von Omega-3 auf das Herz und las Vorbeugung vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Omega-3-Fettsäuren bei Asthma

Durch ihren antientzündlichen Charakter verhelfen Omega-3-Fettsäuren zur Linderung von entzündlichen Beschwerden, zu welchen auch Asthma zählt. Und durch Studien untermauert, können Omega-3-Fettsäuren tatsächlich zur Linderung von Asthma-Nebenwirkungen beitragen. Die Zellen im Körper, welche die allergische Entzündung stimulieren, werden dabei gehemmt und lindernde Faktoren bestärkt. Erfahren Sie mehr über die positiven Auswirkungen von Omega-3 auf Asthma:

Detaillierte Informationen zur Wirkung von Omega-3 bei Asthma 

Beauty Potential: Omega-3-Fettsäuren für gesunde Haut und bei Neurodermitis

Wer sein Erscheinungsbild gerne ein wenig verbessern möchte und sich glattere Haut wünscht, der sollte einmal Omega-3-Fettsäuren ausprobieren. Aber auch Menschen mit der Neigung zu Akne und Neurodermitis sollten hellhörig werden. Denn Omega-3 reduziert einerseits die Entzündungen und Rötungen bei Akne. Die Wirkung entsteht dadurch, dass je mehr ALA oder EPA dem menschlichen Körper zugeführt werden, desto mehr entzündungshemmende und umso weniger entzündungsfördernde Botenstoffe entstehen. Personen, die regelmäßig Fisch verzehren und ausreichend Omega-3 zu sich nehmen, haben ein geringeres Risiko, an Akne zu erkranken. Andererseits können Omega-3-Fettsäuren auch Abhilfe bei Hauterkrankungen schaffen. Bei Psoriasis (Schuppenflechte) handelt es sich um eine chronische Hauterkrankungen, die sich in einer Schuppung der Haut äußert. Die Betroffenen leiden unter einer trockenen Haut, die Reizung der Epidermis führt zu Schuppungen. Das Omega-3 versorgt die Haut mit Feuchtigkeit, sodass Schuppungen und andere Irritationen nicht so leicht auftreten können. Erfahren Sie weiter, wie wirksam Omega-3-Fettsäuren bei Hautirritationen wirklich sind und wie Sie die Symptome von Akne und Neurodermitis lindern können:

Detaillierte Informationen zur Wirkung von Omega-3 bei Neurodermitis, Akne und anderen Hautproblemen

Mit Omega-3-Fettsäuren Demenzerkrankungen vorbeugen

Neben der Förderung der Versorgung des Gehirns, stärken Omega-3-Fettsäuren das Gedächtnis. Zu einer der Hauptaufgaben von Omega-3 gehört der Schutz der Nervenzellen. Somit ist Omega-3 auch ein wichtiges Thema in der Forschung zu Demenz und auch Alzheimer. Bei diesen Krankheitsformen leidet die Erinnerungs- und Orientierungsfähigkeit, das Denken, sowie die Fähigkeit Inhalte und Gedankengänge zu verknüpfen. Die Entstehung und Ursachen einer Demenz werfen bis heute Fragen auf, es gibt aber Kenntnis über Umstände, die den Ausbruch einer Erkrankung begünstigen. Dazu zählt eine Störung des Herzrhythmus, Diabetes, erhöhte Cholesterin- und Homocysteinwerte und Bluthochdruck. Omega-3 beeinflusst positiv den Herzrhythmus, wirkt gegen Diabetes, balanciert unausgeglichene Cholesterinwerte aus und ist in der Lage, den Blutdruck zu senken. Da sich somit Omega-3-Fettsäuren positiv auf mehrere der möglichen Ursachen auswirken, besteht die Annahme, dass eine geregelte Zufuhr als Prävention dienen und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen könnte. Erfahren Sie mehr über die aktuelle Studienlage zur Wirkung von Omega-3-Fettsäuren auf das Gehirn und bei Demenz:

Detaillierte Informationen zur Wirkweise von Omega-3 bei Alzheimer und Demenz

Nebenwirkungen von Omega-3-Fettsäuren

Bei der Menge, die wir an Omega-3 durch unsere tägliche Ernährung aufnehmen, entstehen keine Nebenwirkungen. Da es aber durchaus wichtig ist, einen gesunden Omega-3-Wert im Körper aufrechtzuerhalten, ist es sinnvoll, die Omega-3 Zufuhr zu erhöhen. Denn Omega-3-Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle bei der Gesundheit: u.a. für das Immunsystem und bei Stoffwechselvorgängen, hemmen Entzündungen, beugen Demenz- und Krebserkrankungen vor, sie schützen Augen und Herz, können die Beschwerden von Akne oder Schuppenflechte lindern und helfen bei zahlreichen weiteren Krankheiten. Eine Aufnahme von bis zu 5g pro Tag ist ungefährlich, die Sicherheit wurde durch die European Food Safety Authority bestätigt. Werden dem Körper übergroße Mengen an Omega-3 Fettsäuren zugeführt (über 20g), können Beschwerden wie Übelkeit, Blähungen und Durchfall auftreten. In sehr seltenen Fällen führt eine Überdosierung an den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA außerdem zu einer Erhöhung der Blutzuckerwerte oder zu Nasenbluten. Nebenwirkungen sind aber bei Fischöl-Produkten mit mangelnder Qualität häufig. Daher ist auf eine gute Qualität bei Omega-3-Fettsäuren dringend zu achten, vor allem wenn man sich in sensiblen Lebensphasen wie der Schwangerschaft oder Stillzeit befindet. Erfahren Sie mehr über die möglichen Nebenwirkungen einer Überdosierung von Omega-3 und schlechten Omega-3-Kapseln:

Detaillierte Informationen zu Nebenwirkungen von Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Mangel richtig vorbeugen und behandeln

Oftmals entwickeln Personengruppen mit erhöhtem Bedarf, zu denen u.a. Schwangere und Leistungssportler gehören, einen Omega-3-Mangel. Aber auch Menschen mit einer unausgewogenen oder einseitigen Ernährung können einen Omega-3-Mangel entwickeln, denn Omega-3-Fettsäuren sind nicht in allzu vielen Lebensmitteln enthalten. Auch Vegetarier und Veganer, die auf Fisch verzichten, nehmen in der Regel zu wenig Omega-3-Fettsäuren auf. Da Fett nicht gleich Fett ist, entwickeln auch oftmals Menschen mit erhöhtem Fleischkonsum einen Omega-3-Mangel, sofern sie außer tierischen Lebensmitteln nur wenig pflanzliche Fette zu sich nehmen. Dadurch verschiebt sich das Verhältnis von Omega-3 und Omega-6, wodurch ein zu hoher Omega-6-Gehalt im Körper vorhanden ist. Menschen, die eine niedrige Omega-3-Konzentration im Blut haben, haben Studien zufolge häufig mit Konzentrationsproblemen oder anderen psychischen Problemen zu kämpfen. Dies liegt daran, dass oftmals ein Omega-3 Mangel zu schnellerer Ermüdung beiträgt und auch die Schlafqualität abnehmen kann. Aber auch die Häufigkeit von entzündlichen Prozessen kann bei einem Omega-3-Mangel zunehmen. Erfahren Sie mehr über mögliche Symptome und Langzeitfolgen eines Omega-3-Mangels und inwiefern Sie betroffen sein können:

Detaillierte Informationen zu gesundheitlichen Folgen eines Omega-3-Mangels


Wo findet man Omega-3-Fettsäuren?

Omega-3 Fettsäuren sind vor allem in Pflanzenölen und Fischen enthalten. Die Alpha-Linolensäure (ALA) kann der Mensch besonders durch das Essen von Leinsamen, Raps, Walnüssen, und den daraus erlangten Öle gewinnen. Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) findet man in fettreichen Fischen aus Kaltwassermeeren, nur in geringen Mengen in Süßwasserfischen. Die Spitzenreiter sind hierbei Makrele, Thunfisch und Hering, aber auch Anchovis (Sardellen). Dabei haben vor allem die kleinen Fische nicht nur ein besonders gut ausbalanciertes Fettsäuren-Verhältnis von EPA und DHA, sondern sind auch im Vergleich zu größeren Fischarten nur gering mit Schadstoffen belastet. Wir haben einen Ernährungsplan ausgerichtet auf eine Omega-3-reiche Ernährung erstellt:

Der Ernährungsplan für die optimale Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Produkte – Fischölkapseln als Nahrungsergänzungsmittel

Für diejenigen, denen es nicht gelingt, ihren täglichen Bedarf an Omega-3 über die Nahrung zu decken, stellen Nahrungsergänzungsmittel eine ideale Option dar. Zur Ergänzung wird Omega-3 häufig als Kapsel angeboten. Bei den meisten Präparaten handelt es sich um Lachsöl, andere verwenden Öl von Hochseefischen (Hering, Makrele, Anchovis) und wieder andere bieten Produkte aus verschiedenen Fischsorten an. Jedoch sollte bei Fischöl-Kapseln Acht geboten werden, aus welchem Fisch diese Kapseln hergestellt werden. In Zeiten überfischter Meere und steigender Umweltbelastung wundert es nicht, dass die Qualität solcher Präparate sehr unterschiedlich ausfallen kann. Besonders kritisch zu betrachten ist hierbei Fisch aus Aquakulturen. So haben die steigenden Futtermittelkosten dazu geführt, dass Zuchtfisch mit minderwertigem Futter gemästet wird und in der Folge der Omega-3-Gehalt in Zuchtlachsen im Vergleich zu früheren Zeiten um die Hälfte gesunken ist. Doch auch Omega-3-Fettsäuren von Fischen aus Wildfang sind nicht unbedenklich. Hier stellen Schwermetalle wie Blei ein sehr ernstes Problem dar, da sie sich im Fettgewebe der Tiere anreichern. Je weiter oben in der Nahrungskette ein Fisch steht, umso größer ist in der Regel die Belastung. Informieren Sie noch vor dem Kauf von Omega-3-Kaoseln über die Qualität und worauf Sie bei Fischölkapseln achten müssen:

Detaillierte Informationen zur Qualität und von Fischöl-Produkten